Nach dem Modell des gewaltlosen Widerstands nach Haim Omer
Die Rahmenbedingungen von Erziehung haben sich gewandelt. Erziehung ist nicht nur aufwendiger, sondern auch schwieriger geworden.
Immer mehr Eltern erleben ihre Kinder als eine große Herausforderung. Sie machen oft die Erfahrung von Respekt-
losigkeit ihrer Person gegenüber, von Missachtung der von ihnen aufgestellten Regeln, von Ablehnung, Zorn, Wut und Widerstand gegen alles, was aus dem Elternhaus (oder auch von anderen Autoritäten, zum Beispiel Schule) zu kommen scheint.
Die Eltern und Erzieher erleben, dass Ihr Repertoire an Bewältigungsstrategien oft nicht ausreicht. Die Fronten zu Hause verhärten sich, je mehr sie schreien und drohen. Die Reaktionen auf beiden Seiten verschärfen sich. Es kommt gehäuft zu Eskalationen in denen Eltern zwischen Nachgeben und (Be-) kämpfen, zwischen Verlieren und Gewinnen pendeln. Die zunehmende Erfahrung keinen Einfluss auf das Kind zu haben, führt zum Rückzug der Eltern. Die elterliche Präsenz wird geschwächt oder geht verloren. Scham- und Schuldgefühle können zusätzlich zu sozialer Isolation führen.
Das Konzept des gewaltlosen Widerstands hilft Eltern,
sich wieder stark und Handlungsfähig
zu fühlen.
Welche Ziele verfolgt das Konzept des
gewaltlosen Widerstandes: